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Aktuelles

Neuer Fachschaftsrat seit 01.07.2019 im Amt

04.07.2019 -

Anlässlich der Fakultätsratssitzung am 25.06.2019 fand die Vorstellung der neuen Fachschaftsratsmitglieder statt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Alexander Geschke, Sara Grone, Lorenz Scherpinski, Anja Zimmer, Carolin Heinemann und Florian Jacob für die sehr gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und freuen uns auf eine ebenso gute Zusammenarbeit mit unseren neuen Fachschaftsratsmitgliedern Nora Mehwald, Elisa Kipper, Charlotte Ley, Erik Scheunemann, Markus Voß.

fara_2019

Der Dekan begrüßt die gewählten Vertreter der Studierenden für den Fakultätsrat und die Fachschaft in der Wahlperiode Juli 2019 Juni 2020. Er wünscht eine erfolgreiche Ausübung der Mandate.
(Nora Mehwald, Elisa Kipper, Charlotte Ley, Erik Scheunemann, Markus Voß, Gregor Noack)

Bildquelle: FVST

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"Made in Magdeburg" - Erfinder, Gründer und Tüftler vorgestellt.

03.07.2019 -

Heute: der Kaffeeprofessor Lothar Mörl

Kaffee made in Magdeburg hat einen Namen. Marken wie „Rondo Melange“, „Mona“ oder „Mocca Fix Gold“, die sich aus der DDR ins vereinte Deutschland retten konnten, stehen bei den Verbrauchern vor allem im Osten (wieder) hoch im Kurs.

Die Herstellung des Kaffees in der über 100 Jahre alten Fabrik von „Röstfein“ in der Magdeburger Alten Neustadt ist einmalig: „Es gibt weltweit keine Anlage, die so röstet wie die in Magdeburg“, sagt Prof. Dr. Lothar Mörl von der Otto-von-Guericke-Universität.

 Mörl


Wirbelschicht-Röstanlage entwickelt

Der Leiter des Lehrstuhls für Chemischen Apparatebau hat Anfang der 1980er Jahre die dortige Wirbelschicht-Röstanlage maßgeblich mit entwickelt. Bis heute werden damit in Magdeburg für einen Teil des Sortiments Kaffeebohnen in einem Wasserdampf-Luft-Gemisch wie in einem Luftpolster geröstet. Damals eine Innovation der Extraklasse.

Ein Vorteil: Die Bohnen kommen nicht mit Verbrennungsrückständen in Berührung. Ein weiterer: „Das Rösten in der Wirbelschicht geht sehr schnell. Wir können ungefähr 200 Kilogramm Kaffee in drei statt zehn Minuten wie bei der üblichen Trommelröstung verarbeiten“, erklärt Mörl.

Durch die Entwicklung der Magdeburger Tüftler wurde nicht nur Zeit gutgemacht, sondern es wurden auch weniger Rohstoffe bei der Herstellung verbraucht. Der klammen DDR kam das sehr zupass. So konnte bei den Kaffee-Importen, die es nur gegen teure Devisen gab, gespart werden.

 

Westdeutsche Produzenten überzeugt

Doch auch nach der Wende überzeugte die Magdeburger Röstung aus der Wirbelschichtanlage rasch große westdeutsche Kaffeeproduzenten. Das sicherte dem 1908 gegründeten Traditionsunternehmen aus Magdeburg das Überleben. „Von sieben Röstereien in der DDR ist nur eine übrig geblieben: Magdeburg“, erinnert Lothar Mörl nicht ohne Stolz an den Erfolg seiner Anlage „Made in Magdeburg“.

 

Bei einer Tasse Kaffee „Rondo Melange“, die Lieblingssorte des Professors erzählt Mörl, wie für ihn alles anfing. Nach seinem Studium in Magdeburg an der damaligen Hochschule für Schwermaschinenbau bis 1967 und einem Ausflug ins Schwermaschinenbau-Kombinat „Ernst Thälmann“ (SKET) widmete er sich ganz der Forschung und Lehre an der hiesigen Universität.

Wer sich in Magdeburg mit Verfahrenstechnik beschäftigt, kommt an dem Namen Mörl nicht vorbei. Als „Wirbelschicht-Papst“ ist er weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Das Rösten von Kaffee ist dabei nur eine Anwendung, die unter Mörls Regie entwickelt wurde. Zahlreiche Forschungsprojekte setzte er beispielsweise auch schon mit der chemischen und der Pharmaindustrie um. „Über viele Projekte mit der Wirtschaft darf ich natürlich nicht reden“, gibt sich Mörl bei der Nachfrage nach weiteren Erfindungen aus seinem Hause verständlicherweise eher zugeknöpft. Die Konkurrenz schläft schließlich nicht.

 

Forschung in Wirbelschicht-Technik

Schon immer habe er mit dem Schwerpunkt Wirbelschichttechnik geforscht, so Professor Mörl weiter: „Es gab viele Dinge, die herausragten, weil wir sie teilweise unter sehr abenteuerlichen Bedingungen in der sozialistischen Wirtschaft umgesetzt haben“, blickt Lothar Mörl auf die Jahre vor dem Mauerfall zurück.

 

Die enge Verbindung zur Industrie sei ihm als Forscher schon immer sehr wichtig gewesen, um die Entwicklungen nutzbar zu machen. Mörl drückt es so aus: „Ich will das, was ich gerechnet habe, in der Praxis umgesetzt sehen.“

Der Magdeburger Wissenschaftler meldete nach eigenen Angaben inzwischen bereits rund 180 Patente an. Weitere könnten folgen: „Wir haben so viele Partner und so viele Ideen“, sprudelt es aus dem 79-Jährigen nur so heraus.

 

Magdeburger seit 14 Jahre Rentner

„Mir macht es nach wie vor großen Spaß zu arbeiten und immer wieder Neues zu machen, obwohl ich schon seit 14 Jahren in Rente gehen könnte“, sagt er dann.

Doch daran denkt er noch immer nicht. „Um den Garten zu Hause kümmere ich mich ja auch ein bisschen“, schiebt er scherzhaft hinterher und lacht. Der in Obergraupen, im heutigen Tschechien, geborene Wissenschaftler macht sich seit vielen Jahren übrigens auch für eine ganz besondere wissenschaftliche „Melange“ stark und treibt die Zusammenarbeit mit der bulgarischen Universität für chemische Technologie und Metallurgie in Sofia und der Magdeburger Uni voran.

 

Hunderte Studierende und Diplomanden nutzten bereits das Austauschprogramm mit der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität. Sicher kommt dabei so mancher Gast im Hause Mörl auch auf den Geschmack des Magdeburger Kaffees.

 

„Made in Magdeburg“ ist eine Gemeinschaftsserie von Volksstimme und dem Stadtmarketingverein Pro M. Mehr auch unter www.made-in-magdeburg.com

 

(Quelle: Volksstimme v. 02.07.2019)

 

Bildquelle:

Prof. Lothar Mörl entwickelte das Wirbelschichtverfahren. Es wird in der Kaffeeverarbeitung eingesetzt.

Foto: Pro M

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Danke an alle sportlichen Paddlerinnen und Paddler des Vor-Fahr-Techniker-Bootes

19.06.2019 -

Mit einer grossartige Paddelleistung und drei tollen Fahrten über den See hat das Boot der FVST in diesem Jahr zum dritten Mal teilgenommen. Aller guten Dinge sind ja immer ... drei!

Eine prima Stimmung im Team hat für gute Laune gesorgt und das Boot mit diesem Schwung über das Wasser gebracht, im zweiten Lauf sogar unter einer Minute!
Und im Halbfinale sind wir dann "nur" ein kleines bisschen nach den späteren Finalisten in Ziel gefahren. Ein tolles Gemeinschaftserlebniss, schöne See-Impressionen, natürlich ein Badegang, eine Urkunde zum Rumzeigen und eine Überraschung in Form eines Sportbeutels für alle zum 20. Jubiläum der Drachenbootrennens!

Das hat sich gelohnt und wir sind nächstes Jahr wieder dabei! Sport frei und Paddel hoch!

Impres
See-Impressionen



Urku



DraBo-FVST-Urkunde



Beute



Ein Geschenk für alle Teilnehmer

Dr. A. Voigt, SVT

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Forschungsstipendium der Stiftung Industrieforschung geht an Frau B. Sc. Katrin Zumpf

14.06.2019 -

Frau BSc. Katrin Zumpf erhält ein Forschungsstipendium der Stiftung Industrieforschung! Die Stiftung Industrieforschung unterstützt die Masterarbeit mit 500 pro Monat. „Die Stiftung Industrieforschung vergibt in der Regel jährlich bis zu 20 Stipendien an besonders qualifizierte Studierende, die an einer deutschen Hochschule (Universität oder Fachhochschule) eine wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisorientierte Master- oder Diplomarbeit anfertigen wollen.“ [https://www.stiftung-industrieforschung.de/htm/stipendien.php]  Die Forschungsarbeiten müssen daher einen unternehmensübergreifenden Nutzen für KMUs aufweisen.

 

Frau Zumpf wird sich in ihrer Arbeit mit dem Thema ‚ Untersuchung der Anwendbarkeit der coulometrischen Feuchtemessung als alternatives Messverfahren in der Vakuumgefriertrocknung‘ befassen. Das Ziel der Masterarbeit ist es, die auf der elektrochemischen Zersetzung des Wassers basierende coulometrische Feuchtemessung als alternatives Messverfahren für die Vakuumgefriertrocknung zu untersuchen. Die Masterarbeit wird von Frau Dr. Nicole Vorhauer betreut und einen wichtigen Beitrag zu den Projekten der Vakuumgefriertrocknung leisten. Die neue Messtechnik soll es ermöglichen, die Trocknungsprozesse in-line zu überwachen und zusätzliche Daten zu liefern, die für das Verständnis des Prozesses und die Simulation erforderlich aber auf anderem Wege nicht zugänglich sind.

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Letzte Änderung: 30.01.2019 - Ansprechpartner: Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Manuela Dullin-Viehweg